Treysa_Hexenturm_1 Treysa_Hospitalkapelle_1 Treysa_Jugendzentrum_Burg_1 Treysa_Marktplatz_1 Treysa_Rathaus_1 Treysa_Rathaus_2 Treysa_Rathausturm_1 Treysa_Stadtkirche_1 Treysa_Totenkirche_1

In einem Güterverzeichnis des Benediktinerklosters Hersfeld aus dem 8. Jahrhundert fi ndet Treysa als „treise“ seine erste urkundliche Erwähnung. Zu diesem Zeitpunkt existierte in Treysa ein hersfeldisches Klostergut. Ein wichtiges Ereignis für die Entwicklung Treysas war die Verleihung der Stadtrechte zwischen 1229 und 1270. Im 13. Jahrhundert erlangte Treysa zudem Bedeutung als Münzstätte. Seit dem 13. und 14. Jahrhundert entwickelte sich Treysa zu einem blühenden Handelsplatz innerhalb der Grafschaft Ziegenhain und auch darüber hinaus. Auch die Lage am Knotenpunkt alter Fernhandelsstraßen förderte den Handel. Einen tiefen Einschnitt in die Aufwärtsentwicklung der Stadt bedeuteten die Ereignisse des 30-jährigen Krieges (1618-48). 1640 zerstörten kaiserliche Truppen weitgehend die Stadt, wobei auch das Rathaus dem Brand zum Opfer fiel. Von 460 Häusern wurden 217 eingeäschert und 97 verfi elen. Die ehemalige dichte Bebauung wurde nie wieder erreicht. Einen weiteren schweren Rückschlag erfuhr die Stadt durch die Ereignisse des 7-jährigen Krieges (1756-63). 1804 wurde die erste Stadtchronik verfasst, seit 1808 sammelten die Gebrüder Grimm ihre Märchen in der Schwalm.